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Wer kennt es nicht? Es pocht und hämmert im Kopf, oder ein schmerzhaftes Ziehen im Nackenbereich bis hin zu den Schläfen macht zu schaffen. Kopfschmerzen gehören zu den Beeinträchtigungen, die durch unterschiedliche Ursachen verursacht werden können, jedoch nicht immer Zeichen für eine ernsthafte Erkrankung sind.Treten sie gelegentlich auf, kann man damit leben, doch anders sieht es aus, wenn diese Schmerzattacken regelmäßig in Form von Migräne auftauchen. Millionen von Menschen sind hierzulande davon betroffen, obwohl man diesen Zustand nicht einfach hinnehmen muss. An erster Stelle sollte die Ursache dafür gefunden werden und verbunden damit ist ein Arztbesuch. Erst wenn dieser keinen Befund erhebt, sollte man sich selber auf die Suche nach möglichen Auslösern dafür machen.

Zu den häufigsten Ursachen für Migräneanfälle gehören unter anderem schlechte Ernährungsgewohnheiten und Störungen des Schlafrhythmus. Aber auch Bewegungsmangel kann der Auslöser dafür sein, dass erhebliche Kopfschmerzen quälen. Experten raten, vorbeugend regelmäßig einer Ausdauersportart nachzugehen. Radfahren, Gehen, Laufen oder Schwimmen können Migräne positiv beeinflussen. Dabei muss es nicht die schweißtreibende Sportart sein, die mit weiteren körperlichen Belastungen verbunden ist. Vielmehr gehört eine kontinuierliche Bewegung zum Tagesablauf, wenn man vorbeugen will. Wer auf der sicheren Seite stehen möchte, sollte mit seinem Arzt Rücksprache halten, insbesondere dann, wenn man über einen langen Zeitraum keinen Sport mehr betrieben hat.

Wer Migräneattacken vorbeugen will, kann auch Entspannungstechniken in die Tat umsetzen. Dazu gehört auch die progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen. Hierbei werden unterschiedliche Muskel nacheinander und gezielt angespannt und wieder gelöst. Eine andere und ebenso wirkungsvolle Methode nennt sich Biofeedback oder zu deutsch Biorückmeldung. Die einzelnen Funktionen des Körpers werden intensiver wahrgenommen, weil man lernt, einzelne Muskelpartien besser zu steuern.

Wenn es um Kopfschmerzen geht, kommen immer wieder die klassischen Hausmittel ins Spiel. Wer Spannungsschmerzen erfolgreich vorbeugen will, ist mit einem Vollbad immer gut beraten. Um die Wirkung zu verstärken, können durchblutungsfördernde Mittel wie Rosmarin oder Fichtennadel zugesetzt werden. Aber auch ätherische Öle können zum Wohlbefinden beisteuern, wenn eine bestimmte Badedauer nicht überschritten wird.

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