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Am 1. April 2007 trat die Gesundheitsreform in Kraft und fast zwei Jahre spter, am 1. Januar 2009, wurde diese um den Gesundheitsfonds und den einheitlichen Beitragssatz erweitert. Somit berechnen alle gesetzlichen Krankenversicherungen 15,5 Prozent fr ihre Mitglieder. Die Beitragshhe ist seit Jahresbeginn nun nicht mehr Bewertungsgrundlage, sondern vielmehr muss jetzt der einzelne Kassenpatient entscheiden, wie es um den Service seiner Kasse bestellt ist.

Die Bewertungskriterien gilt es auf den Prfstand zu stellen. Da es das freie Kassenwahlrecht gibt, kann der Versicherte selber entscheiden, welche Kasse den besten Service bietet.

Zu den Ausnahmen hiervon gehren die Wahltarife. Wer sich dafr entschieden hat, ist in der Regel drei Jahre daran gebunden und muss fr diesen Zeitraum auf die Wechseloption verzichten. So bilden die Wettbewerbsbedingungen fr die zahlreichen gesetzlichen Krankenversicherungen wichtige Grundlagen, um sich fr die individuell passende Kasse zu entscheiden. Der Verbraucher kann nun gezielt bestimmen, welche Kasse es sein soll.

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Doch nicht immer wei der Versicherungsnehmer, anhand welcher Faktoren der Service zu bewerten ist. Zu den meist geforderten Bedingungen gehrt die Kundenorientierung. Verbunden damit ist die Beratungsqualitt und die Erreichbarkeit der Mitarbeiter. Vielfach fordern Verbraucher auch eine Wochenenderreichbarkeit wie auch in den frhen Abendstunden. Die telefonische Beratung nimmt insbesondere fr Senioren, die nicht immer leicht den Weg zur Kasse finden knnen und auch nicht ber einen Internet- Anschluss verfgen, einen hohen Stellenwert ein.

Auch das Beratungsspektrum sollte breit gefchert sein. So kann der Versicherte durchaus von seiner Kasse verlangen, mehr Antworten als lediglich zu Tariffragen beantwortet zu bekommen. Insbesondere, wenn es Probleme gibt oder eine Untersttzung bei vermuteten Behandlungsfehlern geht, sollte der Versicherte bei seiner Kasse jederzeit einen Ansprechpartner finden.

Seit dem 1. Januar 2009 ist die Pflegekasse der gesetzlichen Krankenversicherung verpflichtet, im Bedarfsfalle eine qualifizierte Beratung anzubieten. Dazu gehren wertvolle Informationen hinsichtlich der Pflege, der Sozialarbeit wie auch Tipps fr alle Bereiche des Sozialrechts. Zu den verpflichtenden Kriterien gehren auch eine Hilfe bei der Vermittlung von Pflegediensten und einer geeigneten Haushaltshilfe wie auch bei der Wahl einer individuell passenden Betreuungseinrichtung. Parallel dazu bieten einige Kassen auch Hotlines an, um den Versicherten mit Informationen zu versorgen. All diese Kriterien knnen wertvolle Anhaltspunkte fr die Wahl der richtigen Kasse sein.

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