gesetzliche Krankenversicherung

krankenversicherungenZum Jahresbeginn mussten sich Kassenmitglieder auf die Einführung des Gesundheitsfonds einstellen. Damit verbunden war der Einheitsbeitrag, der für alle Kassen gleichermaßen Gültigkeit hat. Der bundeseinheitliche Krankenversicherungsbeitrag sieht vor, dass alle nun 15,5 Prozent zahlen müssen. Seit Jahresbeginn gilt für diejenigen, die einen ermäßigten Beitragssatz zahlen, ohne einen Anspruch auf die Zahlung von Krankengeld zu haben, der Beitrag in Höhe von 14,9 Prozent. Doch nun, zum 1. Juli 2009 kommt es allgemein zu einer Beitragssenkung von 0,6 Prozentpunkten, wobei diese Neuregelung für den allgemeinen und auch für den ermäßigten Beitragssatz gilt.

Am 1. April 2007 trat die Gesundheitsreform in Kraft und fast zwei Jahre später, am 1. Januar 2009, wurde diese um den Gesundheitsfonds und den einheitlichen Beitragssatz erweitert. Somit berechnen alle gesetzlichen Krankenversicherungen 15,5 Prozent für ihre Mitglieder. Die Beitragshöhe ist seit Jahresbeginn nun nicht mehr Bewertungsgrundlage, sondern vielmehr muss jetzt der einzelne Kassenpatient entscheiden, wie es um den Service seiner Kasse bestellt ist.