Impfschutz

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Sabrina H. aus Reutlingen:
Ich habe gerade ein “Last-minute”-Schnäppchen gemacht und fliege in einer Woche spontan in den Urlaub. Bringt es etwas, wenn ich mich kurz vor Reiseantritt noch impfen lasse?

Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung):
Bei einigen Krankheiten bietet auch eine Impfung kurz vor Abreise noch einen zuverlässigen Schutz vor Infektionen. Ein “Last-minute”-Impfschutz ist gegen Hepatits A, Grippe, Meningokokken-Meningitis und Typhus möglich. Des Weiteren helfen Auffrisch-Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Keuchhusten auch noch kurz vor dem Abflug. Voraussetzung: Der Urlauber muss vorher bereits einmal diese Impfung erhalten haben. An den Flughäfen Frankfurt, München, Berlin und Düsseldorf können sich besonders Kurzentschlossene sogar noch direkt vor Ort impfen lassen. Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollten sich Urlauber vor Buchung ihrer Reise beim Auswärtigen Amt ( www.auswaertiges-amt.de) oder dem Centrum für Reisemedizin ( www.crm.de) über mögliche Impfempfehlungen informieren. Denn einige Länder können sogar die Einreise verweigern, wenn der nötige Impfschutz fehlt.
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(Mynewsdesk) München, März 2017 – Die Tage werden länger und die Sonnenstrahlen intensiver – klare Signale, dass der Frühling vor der Tür steht. Mit den steigenden Temperaturen erwachen auch kleine Blutsauger: die Zecken. Sie werden schon ab fünf Grad Celsius aktiv und machen sich auf die Suche nach einem geeigneten Wirt.1 Ist dieser gefunden, können über den Stich einer infizierten Zecke Krankheitserreger wie FSME-Viren oder Bakterien, wie z.B. Borrelien, übertragen werden. Die gute Nachricht: Man kann sich vor einer Infektion schützen. Die schlechte Nachricht: Nur etwa jeder Dritte (37 Prozent) in Deutschland denkt an Schutzmaßnahmen wie eine Impfung oder Abwehrmittel wie eine von GlaxoSmithKline (GSK) durchgeführte Umfrage zeigt.2 Aktuelle Studien des Robert Koch Instituts (RKI) belegen darüber hinaus einen Anstieg der FSME-Erkrankungen in 2016 um 64 Prozent.3

Gefahr durch das FSME-Virus häufig unbekannt